Naturerlebnisse mit Papa - Noch Plätze frei

Auch in diesem Jahr locken die ersten warmen Sonnenstrahlen Gartenbegeisterte nach draußen. Endlich kann man wieder im eigenen Garten oder auf dem eigenen Balkon neue Projekte in Angriff nehmen. Setzen Sie doch 2019 ein Zeichen für unsere heimische Natur und legen ein Wildblumenbeet an oder bauen eine Wildbienennisthilfe. Die ganze Familie kann dabei ihrer Kreativität freien Lauf lassen. Wer gerne Unterstützung bei der Ideenfindung und Hintergrundinformationen hätte, bekommt diese unter anderem beim Vater-Kind-Wochenende in der NABU Umweltpyramide in Bremervörde.

 

„Seinen Garten naturnah zu gestalten, macht nicht nur Spaß, es hat auch einen großen ökologischen Nutzen für die heimische Tier- und Pflanzenwelt“, erläutert Dr. Maren Meyer-Grünefeldt, Leiterin der NABU Umweltpyramide. „Leider legen sich immer mehr Menschen moderne, unkrautfreie Gärten an, unter der Fehlannahme, diese seien pflegeleichter als ein naturnaher Garten“, so die Umweltwissenschaftlerin weiter. Gerade unsere heimischen Arten sind sehr gut an die hiesigen Bedingungen angepasst und brauchen wenig Pflege. Sie sind resistenter gegen Schädlinge und extreme Witterungen im Vergleich mit exotischen Arten, die als pflegeleicht gelten, wie z. B. Kirschlorbeer, der nicht nur pflegeintensiv, sondern auch noch giftig ist. Außerdem bieten heimische Arten im Vergleich zu ihren exotischen Verwandten vielen unserer Tierarten Lebensraum und Nahrungsgrundlage. Somit wird der eigene Garten zur ökologischen Oase, in der auch noch Tierbeobachtungen möglich sind.

 

Um gleich die nächste Generation mit für die heimische Natur zu begeistern, bietet die NABU Umweltpyramide regelmäßige Vater-Kind-Wochenenden an (nächster Termin 6. - 7.April 2019, noch gibt es freie Plätze). Bei diesen zweitägigen Seminaren stehen neben den Vätern mit ihren Kindern unsere heimischen Arten im Vordergrund. Es wird viel gespielt, gelernt und gelacht - und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Das genaue Programm ist hier  einsehbar.

Foto: Kathleen Busch